Holzindustrie
Gustav Hassel GmbH
Bahnhof Rotenhain
56459 Stockum-Püschen/Ww.
Telefon +49 26 61 94 93 50
Telefax +49 26 61 94 93 52
Seit über hundert Jahren
produziert die Holzindu-
strie Hassel GmbH erfolg-
reich Schnittholz und
Hobelware von höchster
Qualität und agiert sowohl
national als auch interna-
tional als höchst zuver-
lässiger und flexibler
Partner von Industrie,
Handel und verarbeiten-
dem Gewerbe.


Historie
„Tradition soll ein Sprungbrett sein, aber kein Ruhekissen.”
Harold Macmillan (1894-1986), brit. Politiker u. Verleger, 1957-63 Premier
1898

- Firmengründer
Am 24. Dezember kauft der Müller und Landwirt Fritz Hassel das Anwesen „Michelbacher Mühle“/Altenkirchen samt Gebäude, Äckern und Wiesen.
1902

- Wohnungsbuch Kreis Altenkirchen
Gründung eines Sägewerks als zusätzlichem Gewerbezweig neben der Mühle.
1914

- Familienbild
Ausbruch des 1. Weltkrieges – vier der fünf Söhne von Fritz Hassel werden einberufen; die Leitung des Unternehmens liegt nun wieder ganz in den Händen des Gründers.
1918
Mit Beendigung des 1. Weltkrieges und glücklicher Heimkehr der Gründersöhne beginnt der weitere Ausbau des Betriebes. Statt der Wasserräder werden leistungsfähige Turbinen eingesetzt und der Betrieb stetig vergrößert.
1929

- Gustav Hassel
Tod des Gründers Fritz Hassel im Januar. Die Söhne Robert, Gustav und Walter leiten von nun an die Geschäfte. Im Zuge der Erbteilung übernahm Gustav Hassel den Betriebsteil „Sägewerk“ als Alleininhaber.
1935

Erwerb des „Sägewerk Lenz“ in Altenkirchen. Die weitaus größere Betriebsfläche, der Gleisanschluss und die günstige Lage an der B 8 eröffnen neue Perspektiven.
1936
Am 26. Januar wird das Sägewerk in Michelbach durch einen Brand völlig zerstört, die Kapazitäten beider Betriebe werden im Werk Altenkirchen vereinigt.
1937 bis 1939

- Rundholzplatz
Aufgrund des in dieser Zeit hohen Bedarfs an Schnittholz wird der Einschnitt auf täglich 24 Stunden ausgeweitet. Die Zahl der Belegschaft steigt auf ca. 50 Mitarbeiter.
1939
Ausbruch des 2. Weltkrieges – die Einberufung vieler junger Mitarbeiter zur Wehrmacht und die Versorgungsschwierigkeiten aufgrund der Planwirtschaft bedeuten eine große Herausforderung, den Einschnitt voll aufrecht zu erhalten.
1941
Am 1. August wird der Betrieb durch ein Schadenfeuer fast völlig zerstört, lediglich die Lagervorräte können von der Feuerwehr noch gerettet werden. Gustav Hassel beginnt jedoch unverzüglich mit den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten – bereits sechs Monate später konnte der Betrieb wieder produzieren.
1945

- Schnittholzplatz
Das Sägewerk bleibt während des Krieges von den schweren Bombenangriffen der Alliierten verschont und beginnt im Mai wieder mit dem normalen Einschnitt.
1950
Mit dem „Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre steigt die Bautätigkeit und damit der Bedarf an Schnittholz stark an; in Zuge dessen wird eine neue leistungsfähigere Gatteranlage angeschafft.
1952
Nach abgeschlossener Ausbildung und Volontärzeit in einem namhaften süddeutschen Säge- und Hobelwerk tritt im Dezember Klaus Hassel als Teilhaber in das Unternehmen ein.
1950er, 60er, 70er

Diese Jahre sind von umwälzenden technischen Verbesserungen in der Sägeindustrie gekennzeichnet, welche auch vom Sägewerk Hassel eingesetzt werden – Holzversorgung über Blockzüge, Einsatz von Gabelstaplern, mechanische Bretter- und Kantholzsortieranlagen u.v.m..
1980

Nach abgeschlossenem Studium zum Dipl. Ing. (FH) tritt Ulf Hassel in die Firma ein; es erfolgt die Umwandlung in eine GmbH. ein voll mechanisierter Rundholzplatz mit elektronischer Vermessung und Werksentrindung wird installiert.
1983

Durch den Einbau einer leistungsfähigen Profilzerpanerlinie wird die Einschnittleistung verdreifacht.
1989
Der expandierende Betrieb erfordert immer größere Lagerflächen für Rund- und Schnittholz. Die Inhaber entschließen sich zum Kauf des Westerwälder Sägewerkes H. & M. Schneider in Stockum – Püschen, ein kürzlich erbautes Sägewerk mit ausreichenden Werksflächen.
1991
Errichtung einer modernen Rundholzplatzanlage mit geeichter und forstlich abgenommener Werkseingangsvermessung.
1995

Zusammenführung der Werke „Altenkirchen“ und „Stockum – Püschen“ in Stockum – Püschen. Das Werk verfügt nun über zwei leistungsfähige Einschnittlinien (Gatter Profilzerspaner), sowie einen neu installierten vollelektronischen Doppelsäumer mit angegliederter Kantholz- und Brettersortieranlage.
1998
Erwerb eines angrenzenden Gewerbegeländes mit darauf stehenden Hallen.
2000
Bau eines Hobelwerkes (Hobelwerk I) – hierdurch wird das Sägewerk Hassel insbesondere der steigenden Nachfrage nach gehobeltem Bauholz gerecht.
2001

Errichtung einer modernen Trockenkammer mit einer Kapazität von 200 cbm Schnittholz. Damit wird dem verstärkten Wunsch vieler Kunden nach getrocknetem Schnittholz entsprochen. Als Wärmequelle dient ein vollautomatisches Bioheizkraftwerk, welches mit Holzabfällen beheizt wird.
2004

Demontage der Gatteranlage. Zu der vorhandenen Linck - V25 – Schwachholzanlage kommt eine V40 Linck Spanerlinie für Starkholz und Längen bis 14,00 m.
2006

Bau einer zweiten Trockenkammer, ebenfalls mit einer Kapazität von 200 cbm.
2008
Dipl. Wirt. – Ing. (FH), MBA Oliver Hassel beginnt seine Tätigkeit als 5. Generation in dem Unternehmen. Erweiterung der V40 – Spaneranlage um eine Horizontalkreissäge. Der Einschnitt wird durch die Neuinstallation um ein Drittel der Menge gesteigert.
2010
Errichtung eines hochmodernen und vollautomatischen Latten- und Hobelwerkes (Hobelwerk II) – mit Hilfe des neuen Werkes lassen sich Rahmen und Latten sowie Hobelware in Hochleistungsproduktion herstellen. Umfirmierung in Holzindustrie Hassel GmbH.


